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Met

Met

Mein Lieblings Metrezept...

...da es absolut Unverfälscht und Klassisch ist!!!


Die meisten Rezepte geben immer so einen Krempel wie Äpfel, Kardamon, Ingwer usw.usw an!!!


Bääääää !!! Naja wer es mag!!!


Metrezept für 20 Liter: 

6 kg Honig 
Reinzuchthefe: Tokaj oder Portwein 
Wasser 
Zubehör:
1 Gährballon 
1 Gärverschluss 


Das o.g. Rezept bezieht sich auf 20 l. Man kann auch andere Mengen herstellen. Dann wird proportional mehr Honig genommen. Bei der Hefe sind die Herstellerangaben zu beachten. Meist reicht eine für ca 50 l. 10 l ist aber die Mindestmenge. Der Gaehrballon ist peinlichst zu reinigen. Man muss den Honig und das Wasser abkochen, damit auch hier sichergestellt ist, dass sich keine Keime im Ansatz befinden. Am Besten einen Schnellkochtopf oder ähnlich großen Topf benutzen. Man muß den Augenblick des Kochens genau abpassen, ein paar Sekunden nach dem Erreichen des Siedepunkts schnell von der Flamme nehmen. Das heisse Honigwasser vorsichtig in die Flasche füllen. Langsam!!! Sonst kann die Flasche platzen. Nachdem der ganze Honig in der Flasche ist, mit abgekochtem Wasser auffüllen, bis die gewünschte Menge erreicht ist. Zur Oberkante der Flasche 10 cm Platz lassen, da die folgenden Reaktionen zum Teil sehr heftig sein können, weil das Gemisch überschäumen kann. Gährverschluss aufstecken und abkühlen lassen. Nachdem die Flasche mit Inhalt auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, kann die Hefe dazugegeben werden. Nach 3-4 Tagen sollten sich die ersten feinen Bläschen bilden. Wenn der Ansatz nicht anspringt, mit einer anderen Hefe etwas nachhelfen. Den Ballon bei Zimmertemperatur 2 besser 3 Monate stehen lassen. 2 bis 3 mal die Woche schütteln . Nachdem die Bläschenbildung im Gährverschluss fast ganz nachgelassen hat, kann der Met abgefüllt werden. Am besten mit einem Schlauch. Laut Buch soll das Ganze dann mindestens 2, besser 5 Jahre ruhen. 
Wer Lust hat kann den Met also ewig lagern, man kann ihn aber auch sofort trinken. Der Geschmack: schwer zu definieren. Man schmeckt den Honig wohl etwas heraus, aber Met hat seinen gewissen Eigengeschmack, den man nicht vergleichen kann.
Zusätze: Es gibt noch die Möglichkeit einige Zusätze hinzuzufügen. z.B. Zitronensaft, schwarzen Tee um den Geschmack anzusäuern. Das mag die Hefe ganz gerne, ist aber nicht notwendig. Mehl soll man hinzufügen können um der Hefe Schwebstoffe zum Anlagern zu liefern.

Bärenmet:
4 Liter Met mit einem 1 Liter Bärenfang mischen.

Fertig!!! ;-)